zurück zur Startseite
HanfBlatt Nr.81, Jan/Feb
2003
Mimi und der Kifferwahn
Anti-"Marihuana"-Krimis der 50er Jahre
Ohne Krimi ging die Mimi bekanntlich nie ins Bett. Zu einer spannenden Bettlektüre
gehörte ein Cocktail aus Sex and Crime, gerne mal gewürzt mit einer
kräftigen Prise Rauschgift. Populäre Unterhaltungsromane spielten
schon immer eine wegen ihrer hohen Reichweite nicht zu unterschätzende
Rolle bei der Verbreitung rassistischen, sexistischen und drogenfeindlichen
Gedankenguts. In ihnen ging es nicht um von unterschiedlichen Menschen bevorzugte
Genußmittel, sondern um das dämonische "Rauschgift" (in den Zwanziger
Jahren in erster Linie Opium, Morphium und Kokain). Nach dem Zweiten Weltkrieg
betrat aus dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten kommend ein neuer
Kandidat das Parkett: "Marihuana". Den in der Nazi-Zeit gleichgeschalteten und
von "Volksschädlingen" bereinigten Deutschen, war der Übergang in
den demokratischen Kapitalismus von US-Gnaden sehr entgegengekommen. Die Anslinger´sche
Anti-Marihuana-Propaganda wurde ungeprüft in Fachliteratur, Zeitschriften
und Romane übernommen. Im Wirtschaftswunderländle ließ es sich
beim Schmökern ob der fremden Rauschgiftseuche angenehm schaudern.
Bereits 1951 erschien in der Westernkrimi-Reihe "Conny
Cöll der Wunderschütze" von K. Kölbl ein Heft unter dem
Titel "Marihuana". Im Vorspann heißt es: "Was ist
Marihuana? Schätzungsweise zwanzig Millionen Menschen in
aller Welt sind in den letzten Jahren Sklaven des
mexikanischen Rauschgiftes "Marihuana" geworden. Dieses
sogenannte "Blonde Gift" lähmt nach seiner ersten
anregenden Wirkung sehr bald jeden moralischen Widerstand
seiner Opfer und in grauenhaft kurzer Zeit werden die
Süchtigen zu Verbrechern und Dirnen, zu Amokläufern des
Verkehrs und zu ständigen Insassen der zahlreichen
Irrenhäuser.- So harmlos das Rauschgift in seiner
pflanzlichen Form auch ist, so zerstörend und so furchtbar
sind seine Folgen. In seiner Wirkung ähnelt Marihuana dem
orientalischen Haschisch, ist aber weit gefährlicher und
nervenzerrüttender als dieses." In diesem Tonfall geht es
weiter: "Nach Ansicht der amerikanischen Polizei ist ein
großer Prozentsatz aller Verkehrsunfälle, Gewalttaten und
Sittlichkeitsverbrechen auf das Schuldkonto dieser
Giftpflanze aus Mexiko zu setzen.-" Und. "Die Süchtigen
können ohne dieses Gift nicht mehr leben. Der Körper
verlangt immer mehr davon. Die Folgen aber sind verheerend.
Das Gift zersetzt den Organismus, lähmt verschiedene
Nervenbahnen. Und der Endeffekt: Verbrechen - Dahinsiechen
- Wahnsinn - Selbstmord!- -Unsere Folge Nummer 12
schildert, wie der Wunderschütze Conny Cöll den ersten
Großverbrecher, Duff Garson, der die damals unbekannte
Giftpflanze Marihuana in die Staaten schmuggelte, zur
Strecke brachte."
Dass der gegen Minderheiten gerichtete Nazi-Jargon in der
Verteufelung der Drogen und derer, die mit ihnen umgehen,
eine akzeptierte Fortsetzung fand, belegt folgende Passage
(S. 29f): "Dem G-Man fiel sofort der feine, süßliche Geruch
auf, der ihm entgegenströmte. Ein plötzlicher Gedanke
durchfuhr ihn. Sollte er vielleicht jener vielgenannten
Lasterhöhle auf der Spur sein, von der auch Oberst Sinclair
sprach, als er ihm den Auftrag übermittelte, dieses
Rauschgiftzentrum mit Stumpf und Stiel auszurotten. Wenn
Oberst Sinclair von "Ausrotten" sprach, dann mußte es etwas
außerordentlich Gefährliches und Verbrecherisches sein,
denn der Chef der G-Abteilung der Geheimen
Nordamerikanischen Bundespolizei war sparsam mit solchen
Ausdrücken.- Ausrotten! - Dieses Wort gefiel ihm, dieses
Wort war Balsam für die Seele Conny Cölls. Bei diesem
Gedanken mußte er unwillkürlich lächeln. Ausrotten! Dieses
Wort gefiel ihm sogar außerordentlich." und wenig später:
"im dritten Raum sah er nichts als schlafende Menschen. -
Süchtige, mit diesem Teufelszeug aus Mexiko vergiftete
Menschen. Ein maßloser Ekel stieg in Conny Cöll hoch und
eine plötzliche Wut gegen den Urheber dieses menschlichen
Viehstalls, Duff Garson, überkam ihn. Er wußte, daß diese
Menschen für das normale Leben verloren waren, daß sie
einem langen, furchtbaren Siechtum entgegengingen und in
diesem Moment verstand er die Worte des Obersten Sinclair:
Ausrotten mit Stumpf und Stiel!" Natürlich muß Duff Garson
sterben. Dem Rest der "Marihuana"-Schmugglerbande ergeht es
nicht besser (S.32): "Alle Angeklagten wurden zum Tode
durch den Strang verurteilt! - Dann erfuhr man auch die
Tragödie der schönen Dorothe. Als sie verhaftet wurde, weil
man sie im Halbdämmerzustand und noch ganz unter dem
Eindruck des Rauschgiftes vorfand, brach sie in ein
hysterisches, kreischendes Gelächter aus, das auch nicht
verstummte, als das Polizeiauto mit ihr davonfuhr. Die
erste Nacht in der Zelle war für sie die Hölle auf Erden.
Sie bot dem grauhaarigen Wächter alles an, was sie besaß,
für eine einzige Zigarette von der Sorte, die man ihr bei
der Einlieferung abgenommen hatte. Sie bot ihr ganzes Geld,
dann ihre kostbare Armbanduhr, ihren prachtvollen
Saphirring, ihre wundervolle Perlenkette und dann sich
selbst! - Vergeblich. - Am nächsten Morgen, als sie zum
Verhör vor den Polizeirichter geholt werden sollte, fand
man sie an ihrem schmalen Gürtel erhängt in der Zelle. -
Ende."
"Marihuana" heißt auch der Mitte der Fünfziger Jahre aus dem
Amerikanischen übersetzte Kriminal-Roman von Kenneth
Stuart. Er wird im Vortext folgendermaßen
angepriesen:
"Rauschgift! Ein neuer erregender Kriminalroman.
Gewissenlose Verbrecher werden unbarmherzig und ohne Gnade
gejagt.- Rauschgift! Eines der schrecklichsten Laster, von
dem die Menschheit unserer Erde befallen ist. Tausende
siechen unter qualvollen Leiden dahin. Doch immer wieder
finden sich Verbrecher zusammen, die die Drogen mit hohem
Gewinn an den Mann bringen. Die Gewinnsucht läßt sie vor
nichts halt machen, ihnen gilt der Mensch nichts, der
Profit alles...Dieser spannende Roman läßt einen tiefen
Blick hinter das Netz eines internationalen
Rauschgiftringes tun, und der Leser wird hinter der harten
Sprache viel Wahrheit wiederfinden."
Wie diese Wahrheit aussieht, sollen ein paar Zitate
veranschaulichen. So erzählt eine "Marihuana"-Händlerin wie
ihr Geschäft von statten geht (S. 126f): "Meine Gäste sind
größtenteils Highschool- oder Collegeboys und -girls".
(Also quasi die Unschuldslämmer in Person.) "Die Schlepper
bieten dem Jungen oder dem Mädel eine "Annemarie" an, und
die merken es ja beim Rauchen fast nie. Dann kommt der
Rausch...Was glauben Sie, was wir hier schon für Ekstasen
erlebt haben,...Ja und dann...dann kommen sie immer wieder.
Die meisten von ihnen haben ein sehr reichliches
Taschengeld. Manchmal bringen sie auch Schmuck oder andere
Wertgegenstände. Haben sie das Zeug erst einmal ein paar
Wochen geraucht, kommen sie nie wieder davon los!" Und auf
die Frage, was sei wenn die Süchtigen kein Geld hätten und
mit einem Skandal drohten, antwortet die Frau: ""Die machen
schon keinen Skandal. Die wollen Zigaretten haben und
wissen, daß sie bei einer Anzeige in eine
Entwöhnungsanstalt kommen und ihnen kein Händler in den
ganzen Vereinigten Staaten mehr auch nur ein Gramm
verkauft. Wir sind sehr gut organisiert, und wer kann mir
etwas beweisen? Meistens aber gebe ich in solch einem Fall
ein paar Zigaretten umsonst und verspreche für jeden neuen
Kunden, den sie mir zuführen, 10 Stück. Was meinen Sie, wie
die dann werben?" Jimmy nickte nachdenklich mit dem Kopf.
Das war das Verhängnisvolle bei den Rauschgiften, wen es
einmal gepackt hatte, den ließ es nicht wieder los, und das
Ende war meistens das Irrenhaus."
Und hier noch ein Klischee, das ein Politiker aus der
Alkoholikerfraktion einer christlichen Partei nicht besser
verzapfen könnte (S.170): "Die Sängerin legte sich mit
ihren quälenden Gedanken auf die Couch und kämpfte
minutenlang mit der Versuchung, durch eine
Marihuana-Zigarette sich für eine Stunde einen schönen
Traum zu erkaufen. Dann siegte aber die Vernunft. Im Liegen
goß sie sich ein Glas voll Whisky und leerte es mit einem
Zuge."Dass die "Marihuana"-Süchtigen ein erbärmliches Bild
abgeben ist klar (S. 248):
"Deutlich war der junge Bert Warring zu erkennen, der
in einem Büro auf
einem Sessel saß und schluchzte: "So geben Sie schon eine
Zigarette, ich will auch alles sagen." Die Stimme des
Antwortenden...fragte: "Wann haben Sie zum ersten Mal
Marihuana geraucht?" Das Gesicht des dem Rauschgift
Verfallenen war jetzt groß und deutlich auf der Leinwand zu
sehen. die eingefallenen Wangen, der schmale Mund und die
entzündeten, tränenden, beinahe irr blickenden
Augen..."
Schliesslich wird der "Rauschgifthändler" überführt (S.
250):
"Sie Bestie in Menschengestalt haben Tausende der Armen auf
dem Gewissen, die in unzähligen Irrenanstalten langsam
dahinsiechen."
Die Angst vor der Gefahr des Überschwappens der neuen
Rauschgiftseuche aus den fernen USA wird auch noch
geschürt, in dem der Autor in der Handlung zehntausende
"Annemarie"-Zigaretten nach Berlin schmuggeln
läßt.

Von Paul Altheer erschien 1956 der Kriminal-Roman
"Marijuana das neue Gift". Im Klappentext heißt es:
"Wieder einmal ein Roman von Paul Altheer, sagt sich der
Leser und freut sich im voraus auf ein paar Stunden
angenehmer Unterhaltung, geistreich, einfallsreich,
anregend und erfüllt mit jener angenehmen Spannung, die den
Leser in eine andere Welt zu entführen vermag.- Diesmal ist
es der Kampf gegen eine weltumspannende Organisation von
Rauschgifthändlern, die mit dem neuen Gift "Marijuana"
Millionengeschäfte macht und jene armen Menschen verseucht,
die ihm verfallen."
In einem eigenen Kapitel "Marijuana" wird kräftig vom Leder
gezogen. Hier einige Ausschnitte (S. 137ff) "aus einem
Vortrag über dieses neue Gift, dessen Auftauchen in Berlin
man vor einigen Wochen mit Entsetzen festgestellt hatte":
"Die harmlos aussehende Pflanze zeigt die gleichen
vernichtenden Eigenschaften wie das Opium, ja, sie ist in
gewisser Hinsicht noch viel gefährlicher und
zerstörender...Verheerend ist die Wirkung von Marijuana.
Nach dem Genuß der ersten Zigarette kommt ein
ungewöhnliches Glücksgefühl über den Raucher. Er wird
fröhlich und möchte am liebsten die ganze Welt umarmen.
Nach der zweiten Zigarette aber wird er melancholisch. Eine
tiefe Depression erfaßt ihn; Selbstmordgedanken und tiefe
Traurigkeit durchströmen ihn. Nach der dritten Zigarette
aber verliert der Raucher jeden Sinn und jedes Verständnis
für Raum und Zeit...Die Katastrophe aber folgt nach der
vierten Zigarette. Bei neun von zehn Rauchern stellen sich
Mordgelüste ein. Ein Zustand ähnlich dem des Amokläufers
überfällt ihn. Der friedlichste Mensch wird zum Raufbold
und zeigt einen absoluten Vernichtungswillen, der sich nun
aber nicht mehr gegen sich selber, sondern gegen seine
Mitmenschen wendet.-
Das Furchtbare aber ist, daß ein
Mensch, der einmal Marijuana geraucht hat, von dem
unstillbaren Verlangen nach diesem Gift erfaßt wird. Noch
weit mehr als bei Haschisch, Heroin, Morphium und ähnlichen
Giften, drängt es den ihm Verfallenen, den wirklich
Süchtigen, alles aufzuwenden, um in den Besitz des
unentbehrlich gewordenen Giftes zu kommen...Es hat übrigens
sehr viel Ähnlichkeit mit einem andern Gift, das unter dem
Namen Zombi auf Haiti bekannt ist. Ja, im Grunde genommen
ist es dasselbe...Sie wissen, daß Zombi, wenn es im
Uebermaß genossen wird, jede Erinnerung auslöscht und den
Willen tötet..."
Später wird in der "Geschichte des Studenten Fernand" noch einer draufgesetzt
(S.153):
"Wir dürfen ohne weiteres sagen: Wer einmal Marijuana genossen hat, kommt
von ihm nicht mehr los. Tausendmal stärker als Morphium, Heroin, Opium
und alles Aehnliche, was wir kennen, ist dieses Marijuana in seiner Kraft, mit
der es sich an denjenigen klammert, der ein einziges Mal von ihm genossen hat.
Der Student Fernand hat alle Stadien des Marijuana-Süchtigen durchgemacht.
Er war froh und ausgelassen wie nie zuvor - nach der ersten Zigarette. Er wurde
melancholisch und schwermutsvoll wie ein russischer Emigrant - nach der zweiten
Zigarette. Er verlor sich in unendliche Träumereien, in uferloses Sinnen
und Denken - nach der dritten Zigarette. Als er es aber einmal bis zu vier Zigaretten
kommen ließ, war die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten. Wie ein Verfolgter
begann er um sich zu schlagen. Seine Fäuste bluteten, der Schaum stand
ihm vor den Lippen. Und als seine Freunde ihn zu beruhigen versuchten, griff
er sie an, einen nach dem andern und alle zugleich, bis er durch einen Zufall
den Dolch eines jungen Mädchens, das er über alles liebte, in die
Hand bekam und sich damit auf seine Kameraden stürzte. Grace, das Mädchen,
dem der Dolch gehörte, warf sich zwischen die Kameraden, mehr um ihn vor
einer unbesonnenen Tat zu bewahren, als ihre Kameraden zu schützen. Sie
sank, unter den Stichen ihres eigenen Dolches, bewußtlos zusammen. Fernand
tobte wie ein Amokläufer, stach blindlings um sich, verletzte drei seiner
besten Feunde und Kameraden, von denen einer heute noch zwischen Leben und Sterben
schwebt...Bis er sich endlich müde getobt hatte und zusammensank, wie von
einem Sandsack auf den Kopf getroffen...Nun liegt er, neben zweien seiner Freunde,
im Krankenhaus und weiß von allem nichts. Er sinnt vor sich hin wie ein
böses Tier, das nur ein Ziel kennt: Blut. Sein Ziel allerdings - wir wissen
es leider nur zu gut - heißt Marijuana. Wenn es ihm gelingt, uns zu entwischen,
auszureißen, dann wird sich die Katastrophe wiederholen, so oft wiederholen,
bis sein Körper von dem Gifte mitleidlos zerfressen und der endgültigen
Zerstörung anheimgegeben ist...Wir haben kein Mittel gegen dieses neue
Gift. Noch nicht. Wir stehen ihm machtlos gegenüber. Es gibt nur eins:
Die Quellen verstopfen, die dieses Verderben, genannt Marijuana, ausspeien."
Das ist Kifferwahn in Reinkultur.

Geradezu herzlich nimmt sich dagegen der Kriminal-Roman
"Marihuana für Yukatan" von Hanns Hart aus, der
ebenfalls Mitte der Fünfziger Jahre erschien. Eingangs
heißt es: "Mord und Angst rufen das Inferno der
Hölle.....!! Unheimliche Aktionen im Dschungel der Nacht
nehmen jedem den Atem.....!!...ein echter Hanns Hart
spannungsgeladen...atemraubend." Immerhin bringt der
Ich-Erzähler nichtsahnend "Marihuanazigaretten" unters Volk
(S. 212f): ""Du Hund willst mich wohl auch süchtig machen?"
sagte er rauh. "Behalte deine Glimmstengel für dich, du
Idiot. Damit kannst du Weiber reinlegen, aber nicht mich.
Wieviel Marihuana brauchst du denn, bis du in Stimmung
bist, Hurt?" - Ich starrte ihn an und begriff es nicht. Ich
sollte...? Und dann wußte ich es plötzlich. Es brauchte mir
niemand zu sagen. - Die Chesterfield! Die Packung
Chesterfield in meiner Tasche...! - Das war es. Es waren
Marihuanazigaretten. Vier oder fünf Millionen
rauschgiftverseuchte Zigaretten. Mit ´ner Spezialmischung
aus Tabak und Marihuana. Ich lachte los. Es war ein
giftiges Lachen, das ihn mich anstarren ließ. Ich lachte
immer weiter. Immer weiter, weil ich wußte, was ich für ein
Idiot gewesen war. Ein Riesennarr, der irgendwem auf den
Leim gekrochen war...Chesterfield geimpft! Es war zum
Totlachen!" Schliesslich werden die wahren Übeltäter aber
von ihm gestellt und er zwingt sie "unter dem Druck der
MP-Mündung" ihr "eigenes Kraut" zu "probieren" (S.234f).
"Ich zwang sie, auf Lunge zu rauchen. Es war ein feines
Schauspiel, und ich ließ ihnen keine Ruhe. Sie mußten auch
noch zwei andere Chesterfield zwischen ihre Lippen klemmen.
Sie waren grün vor Wut. Aber dann stellte sich die Wirkung
ein. Ihre Augen glänzten seltsam.- Jetzt hatte ich sie
soweit. Sie hatten keine Hemmungen mehr...gar keine." "Und
ich kannte den Zustand, der nach dem Genuß von Marihuana
erzeugt wird. Sie fühlten sich jetzt wie Helden...wie
Riesen, die Bäume ausreißen konnten." Was ihnen bei der
anschliessenden Keilerei allerdings nichts nützt, denn (S.
241) der Angreifer "sah alles in krankhaft verzerrten
Farben". Natürlich werden die Übeltäter überwältigt. Ende
gut alles gut...
az